Volker Straub und Bernhard Müller stoßen auf die Fertigstellung der Heimkabine an.
Volker Straub und Bernhard Müller stoßen auf die Fertigstellung der Heimkabine an.

Nach vielen arbeitsreichen Stunden im Sälzer Sportheim stoßen Volker Straub und Bernhard Müller auf die Fertigstellung der Heimkabine an.

Die Sälzer Sportler können sich nun an der nagelneuen Kabine mit vollständig neu eingerichteten Duschen und Toiletten erfreuen.

 

 

 

Seit der Gründung im Jahre 1961 hat sich die DJK Salz dank des engagierten Einsatzes der jeweiligen Vorstandschaften sowie ihrer Vereinsmitglieder zum bedeutendsten Verein der Gemeinde entwickelt und stellt über die Gemeindegrenzen hinaus einen sozialen und sportlichen Treffpunkt dar. Neu zugezogene Mitbürger ebenso wie alteingesessene Sälzer lernen sich kennen und treffen sich bei den zahlreichen Veranstaltungen als Teilnehmer, Organisatoren oder Zuschauer.

Man kann ohne Umschweife sagen, dass von der Wiege bis zur Bahre für jeden interessierten Mitbürger ein Angebot besteht, sich bei der DJK Salz zu engagieren, Sport zu treiben, Freunde zu treffen und damit am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das jünste Mitglied der DJK Salz zählt gerade mal 15 Monate, das älteste Mitglied ist bereits im 94. Lebensjahr und die älteste aktive Sportlerin kann auf stolze 91 Jahre zurückblicken (Stand Januar 2020). 

Im folgenden findet Ihr einige Impressionen vom Vereinsgelände der DJK Salz ...

Bei den Heimspielen der DJK Fußballer und bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen kümmert sich Franjo Klinder mit seinem Team um die kulinarische Versorgung mit Bratwürsten, Steaks und Getränken aller Art.

 

 

 

 

 

Kirche und Sport – ein Gemeinschaftsgedanke

Baustelle im DJK Sportheim ein Akt des gelebten Miteinanders

Salz (si) Mit aktuell 905 Mitgliedern ist die DJK Salz nicht nur der stärkste Verein in Salz, sondern auch ein Ort des gelebten Miteinanders.  „Der Verein lebt“, stellte der DJK Kreisvorsitzende Jürgen Gensler zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung fest und zeigte sich über aus erfreut, dass das Sportheim bis auf den letzten Platz gefüllt war. Bürgermeister Martin Schmitt unterstrich dies und stellte gleich das große Vorhaben der Sanierung und Umbaus des ganzen Sanitärtrakts mit Sportler Umkleide in den Fokus. „Etwas zu schaffen, kann auch Freude bereiten“, so der Bürgermeister, der weiß von was er spricht und animierte die zahlreichen DJK`ler weiter tatkräftig mit anzupacken.

Der ortsgeistliche Pfarrer Tobias Fuchs, bemerkte, dass die DJK ein katholischer Verein sei, der Sport und Kirche im Gemeinschaftsgedanken verbinde. Letztendlich finanziere das Bistum auch die Umbaumaßnahme mit. Die Kosten liegen bei 135.000 Euro, wovon die Kommune 95.000 Euro mitträgt. Dies, wie auch die im letzten Jahr angefallen 21.000 Euro Sonderausgaben, fordern zwar die Vereinskasse, aber man stehe dennoch finanziell, stabil und zufriedenstellen da, so Schatzmeister Ewald Vulter. Doch ohne eine Gemeinde, die hinter ihrer DJK steht, wie es in Salz ist, könnte so manches zukunftsweisendes Projekt nicht angegangen werden. Revisor Martin Limpert erwirkte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft, in deren Reigen sich im letzten Jahr einiges getan hat.

Das Turner Team „50Plus“ von Roland Werling unterstrich bei der Dorfmeisterschaft im Kegeln, die 2016 Premiere feierte, dass das Alter nicht unbedingt eine Rolle beim Gewinnen spiele. Es ist die Freude und die Einsatzbereitschaft und so standen sie am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen. (vl) Der erste Vorsitzende Heiko Müller gratulierte den Siegertypen Heinz Löhr. Norbert Schmitt, Roland Werling und Albrecht Piater.

In der Vorstandschaft der DJK Salz übernimmt Melissa Straub kommissarisch die Funktion der Frauenbeauftragten. Ulrich Dahmann ist kommissarisch als Abteilungsleiter der Tennisabteilung in der Vorstandschaft vertreten.

Angesichts des kurzfristigen Ausfalls von Yvonne Patermann (erkrankt) war Astrid Limpert als Moderatorin des diesjährigen Ehrennachmittags der DJK Salz heuer auf sich alleine gestellt. Dies änderte allerdings ebenso wenig wie die Begrüßung von Pfarrer Tobias Fuchs als Tobias Wolf daran, dass die Veranstaltung wie üblich eine rundum gelungene Sache war.

Im Mittelpunkt stand Astrid Limpert bei einer angemessenen Laudatio von Martin Hein nebst Standing Ovations für ihr über 30-jähriges Engagement im Verein dabei selbst. In diesem Zusammenhang wurde auch Limperts Ernennung zum Ehrenmitglied verkündet.

Unter der musikalischen Umrahmung durch Elias Zirk sowie Philipp Bohn standen zunächst einmal die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit auf dem Programm. Besonders hervorgehoben wurden hierbei jene Mitglieder, die sich der DJK in deren Gründungsjahr (1961) anschlossen und auch heute noch immer für ihren Verein da sind.

Neben den Verbandsehrungen stand schließlich auch noch ein Vortrag von Matthias Müller über die Stiftung der DJK auf der Tagesordnung. Insbesondere auch Dank entsprechender finanzieller Unterstützung durch die zur Enthüllung des Stifterbaumes eingeladenen Sponsoren konnte das ambitionierte Projekt in die Tat umgesetzt werden. Die Stiftung diene insbesondere der Förderung der Jugendarbeit und freut sich auch in Zukunft über jedwede finanzielle Unterstützung.

Folgende Verbandsehrungen der DJK wurden vorgenommen:

  • Elke Binder-Müller: DJK Ehrenzeichen in Bronze
  • Yvonne Patermann: DJK Ehrenzeichen in Bronze
  • Michael Ganß: DJK Ehrenzeichen in Bronze
  • Rainer Becker: DJK Ehrenzeichen in Bronze
  • Thomas Miholic: DJK Ehrenzeichen in Silber
  • Brigitte Ziegler-Beckenbauer: DJK Ehrenzeichen in Gold
  • Kornelia Mangold: DJK Ehrenbrief
  • Wolfgang Mangold: DJK Ehrenbrief; Herr Wolfgang Mangold ist seit 1994 Fußballbetreuer und Leiter AH Fußball+FreizeitKick, d.h. seit 22 Jahren

Folgende Verbandsehrungen des BLSV wurden vorgenommen:

  • Martin Hein: BSLV Verdienstnadel in Silber mit Gold /Urkunde
  • Astrid Limpert: BSLV Verdienstnadel in Gold und Kranz /Urkunde

Die folgenden Bilder geben einen Eindruck dieses rundum gelungenen Nachmittags im Sälzer Sportheim:

Ehrung Astrid Limpert durch Heiko Müller und Martin Hein

(gufi). Über einen regen Zuspruch konnte sich die DJK Salz bei ihrer diesjährigen Hauptversammlung freuen. Nicht weniger als 88 Mitglieder fanden am Samstagabend den Weg ins Sportheim am Hirtshorn, um unter anderem auch die Neuwahlen der Vorstandschaft durchzuführen.

Zunächst standen eine kurze Begrüßung mit Totengedenken und das Grußwort von Bürgermeister Martin Schmitt auf dem Programm. Das Gemeindeoberhaupt zeigte sich dabei „stolz einen so großen und funktionierenden Verein in der Mitte“ der Ortsgemeinschaft zu haben. Schließlich sei es für die Bevölkerung wichtig, auf ein vielfältiges Betätigungsangebot außerhalb der Berufswelt zu stoßen.

Im Rahmen des Vorstandsberichtes ging Moderator Martin Hein zunächst auf die Aktivitäten im vergangenen Kalenderjahr ein. Angefangen von einem „rundum gelungen(en)“U9-BSJ-Hallenturnier über die Faschingsaktivitäten und die Skifreizeit sowie Jugend-Pfingstzeltlager, Fitnesslauf im Rahmen des Rhön-Grabfeld-Cup, Saale-Musicum und Ferien-Programm bis hin zum Seminar des DJK-Diözesanverbandes Würzburg für Großvereine sowie den Adventsmarkt zum Jahresende. Hierbei fanden auch der Preisgewinn beim Wettbewerb „Sterne des Sports“ sowie die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „DJK for Youth“ Erwähnung, welche man erst als zweiter Verein in ganz Bayern erhielt. Auch das löbliche Engagement zahlreicher Helfer wurde in diesem Zusammenhang gewürdigt.

Salz (gufi). Mit einer gelungenen musikalischen Umrahmung der Grabfeld-Botschafterin Maike May, die unter anderem ein von ihr neu kreiertes Kreuzberglied zum Besten gab, ging der diesjährige „Ehrentag“ der DJK Salz über die Bühne. Dabei fanden sich am Sonntag gut 50 Personen im örtlichen Sportheim ein, um unter der bewährten Regie der beiden Moderatorinnen Astrid Limpert („was wäre unser Verein ohne Euch Mitglieder“) und Yvonne Patermann einen kurzweiligen Nachmittag zu erleben.

Nach der obligatorischen Begrüßung der anwesenden Prominenz um die Ehrenvorstände Erhard Kümpel und Reiner Chlebowy sowie das Gemeindeoberhaupt Martin Schmitt standen zunächst einmal die Ehrungen für besondere sportliche Leistungen auf dem Programm. Hier wurde von den beiden Vorsitzenden Heiko Müller und Martin Hein nicht zuletzt das Leichtathletik-Aushängeschild Lothar Ganß für seinen 750. Lauf im DJK-Dress ausgezeichnet. Es folgten die Ehrungen für langjährige Vereinsmitgliedschaft. Insoweit halten Reinhold Katzenberger, Kurt Mangold und Helmut Ziegler „ihrer“ DJK zwischenzeitlich bereits seit einem halben Jahrhundert die Treue.

„Es war schwierig, aus dieser Zeit überhaupt noch etwas zu recherchieren“, so Yvonne Patermann, die aber immerhin eruieren konnte, dass ein Laib Brot damals (1965) durchschnittlich 1,07 DM kostete, auf der Bahnstrecke zwischen München und Augsburg erstmals ein planmäßiger Reisezugbetrieb mit einer Geschwindigkeit von 200 Stundenkilometern installiert wurde, Franz Beckenbauer gegen Schweden zu seinem A-Länderspieldebüt kam und es sich im chinesischen Horoskop um das „Jahr der Schlange“ handelte. Bundeskanzler war seinerzeit Ludwig Erhard, den Vorsitz der DJK Salz führte Aquilin Kissner und als Bundespräsident fungierte Heinrich Lübke.

(gufi). „Heute ist ein ganz besonderer Tag. Denn Sie sind uns wichtig“, begrüßte Mitorganisatorin Astrid Limpert die Protagonisten im gut gefüllten Sälzer Sportheim zum diesjährigen Ehrennachmittag des örtlichen DJK-Sportvereins. Ausgezeichnet wurden dabei neben langjährigen Vereinsmitgliedern auch verdiente Ehrenamtliche sowie bewährte Sportgruppen.
Nicht zuletzt die Kegel-Damen um Maria Alka und Liesl Fischer, die als selbst ernannte „Grasbergschwärmer“ zwischenzeitlich 45 Jahre gemeinsame Aktivitäten pflegen. „Viel Kopfweh und viel Apfelkorn“, blickte Limpert mit „Gänsehaut“ auf die eigene Zeit bei den Kegel-Damen zurück, die für ihr Engagement von den DJK-Verantwortlichen zum Hähnchen-Essen mit Shuttle-Service eingeladen wurden. Die entsprechenden Chauffeur-Aktivitäten werden den Vereinsoberen nach Auskunft der Führungsriege  Harald Becher, Martin Hein und Heiko Müller „eine Ehre sein“.

Unter den musikalischen Klängen des „Minimal“-Duos Iris Eckert (Hohenroth) und Adrian Volkheimer (Niederlauer) wurden ferner die Aktivitäten der Faschings-Crew um Fredi Breunig (20 Jahre) sowie des unter der Regie von Gitti Beckenbauer und Elke Binder-Müller stehenden Lauftreffs (15 Jahre) besonders gewürdigt. Nicht zu vergessen das Jugendfußballtrainer-Quartett Michael Ganß, Heiko Müller, Siggi Müller und Andreas Prell, unter dessen Federführung im vergangenen Jahr sogar der Sprung in die U 19-Bezirksoberliga bewerkstelligt wurde.

Salz. Auf der Suche nach Begebenheiten aus Vereinsvergangenheit sitzen wir am Pfingstsonntag im Seniorenpflegeheim „Am Kurpark“ mit unserem früheren stellvertretenden Vorsitzenden Willi Straub (84 Jahre) sowie dessen Ehefrau Lydia zusammen. Letztere lässt dabei keine Zweifel daran, dass wir in ihrem Gatten einen probaten Gesprächspartner gefunden haben. Konkret: „Man hätte ihm manchmal am besten gleich sein Bett auf den Sportplatz stellen sollen. Dort ist er ja teilweise mehr als daheim gewesen. Was habe ich auch selbst alles an Kuchen für den Verein gebacken?“

Als Gründungsmitglied der DJK Salz zählte Will Straub bereits zu jenen Fußball-Pionieren der Gemeinde, die als „SV Salz“ ab 1946 im Bereich des heutigen Mühlbacher Flugplatzes dem runden Leder nachjagten. Auf einem Fußballplatz der Marke „Eigenbau“ mit selbst aus Holzbalken zusammengezimmerten Toren und Fußballschuhen, die noch in Eigenregie „beschlagen“ worden seien. „Es hat damals ja nichts gegeben. Weder Fußballschuhe noch Turnschuhe“, so dass selbst man mit Hammer und Nagel unter normales Schuhwerk Stollen für einen besseren Halt angebracht habe. „Und wenn der Nagel nicht richtig gebogen war, hat man ihn im Zeh gehabt.“

Letztlich habe man im SV Salz nur ein wenig „rumgebolzt. Mit einem Ball, bei dem die Spieler heute umfallen würden, wenn sie den an den Kopf bekämen“ – was die Sälzer Idealisten jedoch nicht davon abhielt, auch ein Kopfballpendel zu konstruieren. „Wir haben damals gegen Niederlauer, Brendlorenzen, Großbardorf, Bastheim, Ober- und Unterelsbach, Wegfurt, Schönau, Strahlungen oder auch Burglauer in der niedrigsten Klasse gespielt, als es die Ligen in ihrer heutigen Form so noch nicht gegeben hat.“

Salz (gufi). Angesprochen darauf, warum er anno 1961 zu den Gründungsmitgliedern der DJK zählte, kann sich Gebhard Wachtel gar nicht mehr so genau an die konkreten Umstände seines Vereinsbeitritts zurückerinnern. Schließlich habe er damals zu Hause in der Landwirtschaft und in einer Bad Neustädter Molkerei gearbeitet. „Da blieb nicht viel Zeit. Und in einer Mannschaft habe ich ja auch nie Fußball gespielt. Möglicherweise ist ein Heribert Fringes dafür verantwortlich gewesen“, der gemeinsam mit Aquilin Kiessner („er war letztlich der Mann, der alles aufgebaut hat“) zu den großen Initiatoren des neuen Sälzer Sportvereins gezählt habe.

Auch als Gemeinderat sowie langjähriges ehrenamtliches Vorstandsmitglied der VR-Bank oder stellvertretender Feuerwehr-Kommandant war Gebhard Wachtel, der unlängst am 20. März dieses Jahres seinen 85. Geburtstag feierte, engagiert. Im Gespräch mit unserer Vereinszeitung erinnert er sich an die ersten Aktivitäten der DJK wie folgt zurück: „Da ist unten an der Ebersbacher Kreuzung ein Fußballplatz errichtet worden, zu dem man dann von Salz aus rüber lief. Autos hat es ja noch nicht viele gegeben.“ Erfreulich sei deshalb Ende der 60er Jahre die Verlagerung des Sportgeländes an seinen heutigen Standort am Hirtshorn gewesen – „was erst durch die Flurbereinigung möglich wurde“.

An dieser Stelle wollen wir einmal einige Neulinge in unserer Vorstandschaft kurz porträtieren:

Ewald Vulter

Unser neuer 1. Kassier kennt sich als Steuerberater bestens im Finanz-Metier aus. „Alte Bekannte“, die bereits in der DJK aktiv waren, veranlassten den gebürtigen Arnstadter anno 2010 nach seinem Umzug nach Salz zum Eintritt in unsere „50 plus“-Sportgruppe unter der Leitung von Roland Werling. Der 64-jährige ist als langjähriges Vorstandsmitglied des Angelsportvereins Grabfeld bestens erprobt im Ehrenamt. „Engagement“ sowie „Verbundenheit zur Sache“ sind Tugenden, die der passionierte Wassersportler und Gartenfreund nach eigenem Bekunden in sein neues Amt einbringen möchte. Jung halten Ewald Vulter, der als ausgeglichener Zeitgenossene mit sozialem Engagement gilt, nicht zuletzt seine fünf Enkelkinder.

André Kriesche

Unser neuer Fußball-Juniorenleiter, der momentan an seinem Abitur bastelt, ist zwar erst 20 Jahre alt, aber nach eigener Auskunft schon „ewig“ DJK-Mitglied. „Durch die Eltern (Familienbeitrag)“. Er ist bereits seit längerem nicht nur als aktiver Kicker, sondern auch als Nachwuchscoach in unserer Fußballabteilung engagiert. Selbst charakterisiert sich André Kriesche als „ruhig, entspannt, engagiert“. Er geht davon aus, dass ihm die nunmehrige Aufgabe als gewissenhafte Person liegt und hofft, dass seine Ideen dann auch entsprechende Umsetzung finden.

Michael Wellstein

Der 43-jährige Logopäde hat den im Jahr 2009 erfolgten persönlichen Beitritt zur DJK seiner Ehefrau zu verdanken. Konkret: „Sie hat gesagt, dass die Gitti (Anm.: gemeint ist Brigitte Beckenbauer) hier ein gutes Lauftraining macht. Und das war dann auch so.“ Unser neuer Verantwortlicher für die Mitgliederverwaltung schnürt in seiner Freizeit nicht nur regelmäßig die Turnschuhe, sondern schwimmt und läuft auch gerne. „Die Lust auf das Ehrenamt“ habe ihn dazu animiert, nunmehr in der DJK-Vorstandschaft mitzuarbeiten, wo er seinem Naturell („ruhig, friedlich, ausgeglichen“) entsprechend auf eine harmonische Zusammenarbeit setzt und die Devise „vorwärts schauen“ ausgibt.

Michael Liebaug

Wer sich selbst „Der ruhende Pol“ nennt, wird bei etwaigen hitzigen Sitzungsdebatten als Schlichter sicherlich vermitteln können. Doch auf solche Szenarien wird er auch gut verzichten können. Der 39-jährige Heizungsmonteur, der in Thüringen (Suhl) das Licht der Welt erblickte, trat lange Jahre im Aktivenbereich für die DJK gegen das runde Leder. Der persönliche „Spaß am Sport (Fußball)“ erstreckt sich zwischenzeitlich auch auf den Angel-Bereich. Nunmehr will er im ehrenamtlichen Bereich einen Beitrag zum Vereinsleben leisten und an der Spitze des Wirtschaftsbereichs die „Gastwirtschaft am Leben erhalten“.

Johanna Müller

Mit ihren 21 Lenzen ist Johanna Müller das jüngste Mitglied der aktuellen Vorstandschaft. Die Tochter unseres langjährigen Vereinsoberhauptes Matthias Müller grüßt seit diesem Jahr als Vorsitzende der Jugendleitung. In dieser Funktion ist ihr vor allem wichtig, „dass jemand Aktivitäten wie Ferienprogramm oder Zeltlager für den Nachwuchs organisiert“. Johanna nennt als persönliche Hobbys „Lesen und Tanzen“. Sie sei grundsätzlich eine aufgeschlossene, spontane Zeitgenossin, die dem Verein „schon immer seit 1993“ angehöre. Bei der DJK kennt man sie vor allem als ehemalige Betreuerin des Mutter-Kind-Turnens sowie engagierte Step-Aerobicerin. Nach Auskunft von Insidern gelte es in Bezug auf die lizenzierte Übungsleiterin (C-Schein Breitensport Kinder/Jugendliche) zudem unbedingt noch zu erwähnen, dass sich am liebsten von „Spaghetti mit Hackfleischsoße – am liebsten täglich“ ernähre.

Nach 16 Jahren als erster Vorsitzender und fast 30 Jahren in der Vorstandschaft der DJK Salz habe ich mich bei der letzten Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Wegbegleitern der DJK Salz bedanken, die meine manchmal anstrengende und fordernde Art mitgetragen haben. Wir zusammen haben die DJK Salz zu dem gemacht, was sie heute ist, ein moderner und äußerst attraktiver Breiten- und Gesundheitssportverein mit Vorzeigecharakter weit über die Landkreisgrenzen hinaus.

Mein ganz besonderer und persönlicher Dank gilt Astrid Limpert und Martin Hein, die mich seit Mitte der 80er Jahren schon in der Jugendleitung der DJK Salz begleitet und mit ihrer persönlichen Kompetenz unterstützt haben. Bedanken möchte ich mich bei meiner Familie und der gesamten Großfamilie Müller, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen und mich auch in schwierigen Situationen motiviert haben.

Danke, dass ich diese unvergesslichen Momente als Vorsitzender der DJK Salz erleben und gestalten durfte.

Matthias Müller zum fünften Ehrenvorsitzenden der Vereinsgeschichte ernannt

Salz (si) Fast wie ein Lauffeuer ging die Hiobsbotschaft, dass Matthias Müller nach 16 Jahren sein Amt als erster Vorsitzender der DJK Salz niederlegt und im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl nicht mehr kandidieren wird, durch das Dorf. Letztendlich musste man die Entscheidung annehmen, auch wenn der DJK -„Motor, Motivator und Visionär“ eine Lücke hinterlässt, die schwer zu stopfen ist. So musste die Führungsriege bereist im Vorfeld die Weichen für die Zukunft des Mitgliederstärksten Verein der Gemeinde stellen und geht dabei einen ganz neuen Weg. „Die Räder laufen in der DJK“, was der Verdienst von Matthias Müller sei, stellte Bürgermeister Bernhard Müller fest und fügte hinzu, dass sich der Sälzer Sportverein unheimlich entwickelt hätte. Horst Hartmann, Sportwart im DJK Kreisverband Rhön Grabfeld unterstrich dies und nannte die Sälzer DJK sogar als Vorzeigeverein in der Region, Bayern und in ganz Deutschland. Hinter einem solchen Erfolg muss ein tolles Vorstandschaftsteam stehen, fügte Hartmann hinzu und zollte allen Lob und Anerkennung.

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde der DJK Salz,

nach längerer Überlegung ist in den letzten Wochen meine Entscheidung gereift, dass ich im nächsten Jahr nicht mehr als Vereinsvorsitzender kandidieren werde. Es kostet viel Kraft immer vorneweg zu gehen und meine Akkus sind einfach leer. Es war eine schöne Zeit und ich habe durch dieses Amt sehr viele interessante Erfahrungen und Erlebnisse haben dürfen. Mir hat das Amt des Vorsitzenden immer sehr viel Spaß gemacht und ich danke allen Wegbegleitern der letzten Jahre, die mich auf diesem Lebensabschnitt begleitet haben. Danke für eure Unterstützung, denn ohne diesen Teamgeist hätten wir die DJK Salz in den letzten Jahren nicht zu einem Aushängeschild für die Gemeinde Salz machen können.

(gufi) Wenn Vladimir „Waldemar“ Klippert in diesen Tagen den Blick rund um „sein“ Sportgelände auf dem Frauenberg schweifen lässt, dann wird es dem 60-jährigen Hausmeister der DJK Salz warm ums Herz. Denn während man in seiner kasachischen Heimat oft nur endlose Steppe oder Wüstenlandschaft und auch im Mai regelmäßig noch Frost und Schnee antreffe, „ist hier alles grün und blüht – einfach wunderbar“.

Im Jahr 2004 siedelte er in die Bundesrepublik über. „Wir sind mit die Letzten gewesen“, so Klippert, den es aufgrund seines seinerzeit bereits in Bad Neustadt lebenden Bruders zunächst nach Mühlbach verschlug.

2006 folgte der Umzug nach Salz, wo er nunmehr in der Gartenstraße ansässig geworden ist und als gelernter LKW-Fahrer sowie Autoschlosser zwischenzeitlich auch bei einem ortansässigen Unternehmen als Dachdecker arbeitet. Nebenberuflich ist Klippert seit geraumer Zeit bei der DJK Salz engagiert, die ihn vor nunmehr rund sieben Jahren zunächst als 1-Euro-Jobber anheuerte. „Und als das fertig war, bin ich gefragt worden, ob ich weitermachen würde – was ich dann auch getan habe.“

Schließlich hat Klippert Gefallen daran gefunden, regelmäßig und bei Bedarf auch täglich nach dem Rechten zu sehen. „Rasenmähen, Saubermachen, Müll wegräumen, erforderliche Reparaturarbeiten durchführen, wenn etwas kaputt gegangen ist, oder Streichen“, skizziert der gewandte Hand-/Heimwerker sein Tätigkeitsspektrum im hiesigen Sportverein, der ihn sehr herzlich aufgenommen habe. Vor allem auch schon in den Anfangsjahren, als ihm die Verständigung deutlich schwerer gefallen sei. „Ich hatte die Sprache in der Schule ja kaum gelernt. Und meine Frau ist russisch. Deshalb wurde daheim grundsätzlich auch nur russisch gesprochen.“

Als persönliche Hobbys nennt Waldemar Klippert „Fernsehen, Laufen und mit den Enkelkindern spielen“, von denen sich die beiden Jungs in Deutschland und die zwei Mädchen in Kasachstan befinden.

Unser Ehrenvorsitzender Erhard Kümpel, der zwischen 1980 und 1992 an der Spitze der DJK Salz stand, feierte in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Unser Redaktionsteam führte mit dem ehemaligen Vollzugsbeamten, der ursprünglich Dreher und Fräser gelernt hatte, folgendes Gespräch:

Hallo Erhard! Du hast bereits 1961 zu den Gründungsmitgliedern gezählt. Was hat Dich seinerzeit dazu bewogen, der DJK Salz beizutreten?

Ich war sportbegeistert. Und wir hatten hier in Salz ja keinen Verein, bis dann 1961 der Aufruf zur Klubgründung kam. Die Gründungsversammlung war – soweit ich mich recht zurückerinnere mit 100 bis 140 Leuten – im ehemaligen Kindergarten. Und oben hockten auf einer Bank unter anderem der große Macher Aquilin Kiessner, Heribert Fringes, Josef Koch, mein Vater Hans Kümpel sowie Bürgermeister Schmitt. Das ist für alle sehr spannend gewesen. Auch der Diözesan-Seelsorger, ich glaube ein gewisser Pater Harnischmacher aus Schönau, ist da gewesen, weil es aufgrund entsprechender Förder-Zuschüsse ja ein DJK-Verein werden sollte. Das war für uns alle eine sehr spannende Geschichte, nachdem es vorher ja nichts gab. Der Schulsport in Salz bestand aus ein bisschen Ball über die Schnur, Marschieren und Holztragen im Herbst. Einmal im Jahr fand dann mit den Schülern aus Niederlauer, Hohenroth sowie Ebersbach das Sportfest in Niederlauer statt, wo es eine 100-Meter-Bahn und eine Weitsprunggrube gab. Die anderen haben dort immer Präsente wie Schulmäppchen oder Schreibzeug bekommen. Nur wir Sälzer nichts.

Angesprochen auf sein persönliches fußballerisches Highlight braucht Reiner Chlebowy nicht lange nachzudenken: „Ende der 60er Jahre. Das Einweihungsspiel zur Eröffnung unseres neuen Sportgeländes auf dem Frauenberg, als ich einer von drei Gastspielern im Team des VfL Bad Neustadt gegen den damaligen deutschen Meister 1. FC Nürnberg gewesen bin. 11:0 ist es vor 4.000 (!) Zuschauern für die ,Clubberer“ ausgegangen. Und ich habe einmal ans Lattendreieck geköpft, woraufhin mein Gegenspieler Fritz Popp von seinem Trainer ganz schön zusammengestaucht worden ist.“

Der heute 63-jährige Chlebowy, der seit 1. April dieses Jahres die Ruhephase der Altersteilzeit genießt, darf als echtes „Kind“ der DJK Salz bezeichnet werden. Bereits 1961 zählte er zu den Gründungsmitgliedern, als sich das Sportgelände noch in den Saalewiesen an der Unterebersbacher Straße befand und bei Hochwasser regelmäßig „geflutet“ wurde. „Hinter dem einen Tor standen dann Stiefel, die wir uns als Schüler anziehen mussten, um die Bälle aus dem Wasser zu holen. Aber wir waren froh, dass wir überhaupt einen Sportplatz hatten.“

(gufi). Im Sportheim der DJK Salz gab es am Sonntag ein großes Wiedersehen der DJK-Kegelfamilie. Der seinerzeitige Vereinsausflug in das Salzkammergut Gosau stellte für Leonhard Zapf einen probaten Anlass dar, um exakt drei Jahrzehnte später wieder ein gemütliches Beisammensein seiner früheren Teamgefährten zu initiieren, zu dem auch die „besseren Hälften“ herzlich willkommen waren.

Anno 1969 hatte der viel zu früh verstorbene Hans Cornely die Kegelabteilung der DJK Salz ins Leben gerufen, der im alten Sportheim auf dem Frauenberg allerdings nur eine Bahn zur Verfügung stand. Auf dieser wurden auch die ersten sportlichen Erfolge im Punktspielbetrieb eingefahren, was dazu führte, dass eine 2-Bahnen-Anlage für Mannschaftspartien erforderlich wurde und man Mitte der 70er Jahre unter der neuen Firmierung „Sportkeglerverein (SKC Salz) Salz“ fortan in Niederlauer agierte.

Gerlach und Dietz auch in nächster Saison „Coach-Duo“

Salz (si) „Wir bewegen sie“ und „Sport in der Gemeinschaft ist am schönsten“ sind nicht nur Slogan der DJK Salz, sondern werden im 960 Mitglieder starken Sportverein gelebt. So war auch das vergangene Jahr wieder voller Höhepunkte, über die der erste Vorsitzende Matthias Müller im Rahmen der Jahreshauptversammlung gerne noch einmal reflektierte. So fand im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Sport- und Gesundheitstage statt und das ganze Dorf machte mit. Als eine gelungene Veranstaltung bezeichnete Müller den EM-Biergarten, der immer zahlreiche Fußballfans zum Sportgelände zog, schließlich mache es ja in der Gemeinschaft am meisten Spaß, Fußball zu schauen. Zum ersten Mal war die DJK gemeinsam mit der NES-KA-Ge Ausrichter eines Tauzieh-Cups wo Muskelpower gefragt war. Dass die DJK Salz ein Aushängeschild für die ganze Region ist, steht ohne Zweifel und so vertrat eine DJK Delegation nicht nur den Landkreis, sondern gleich das Land Bayern beim Ländervergleich im ZDF-Fernsehgarten. „Fun pur“ war bei einer XXL- Kissenschlacht im Rahmen eine Radio Primaton Gewinnspiels in der Turnhalle angesagt.