„Camp Crazy – Alles, nur nicht normal!“
Der Totnansberg bei Burkardroth war dieses Jahr Ziel des 29. Pfingstzeltlagers der DJK Salz Jugendleitung. 44 Kindern im Alter von sieben bis 13 Jahren erlebten fünf aufregende Tage mit jeder Menge Spielen und Unterhaltung. Am Pfingstmontag wurden die Kids am Angermüller-Parkplatz von den Betreuern abgeholt, die gleich das diesjährige Thema verkörperten. Getreu dem Motto „Camp Crazy – alles, nur nicht normal!“ hatte jeder Betreuer einen Tick, den er besonders auslebte. Eine sang die ganze Zeit Kinderlieder, eine konnte nicht ja oder sein sagen, eine redete mit ihrem Kuscheltier oder ein anderer zauberte ständig komische Sachen. Am Abend stellten sich bei den Kennenlernspielen alle nochmals vor und nach dem Abendessen ging es auf eine gruselige Nachtwanderung.
Am Dienstag wurden morgens schon einmal die Zeltlager-Shirts gebatikt, auch die traditionelle Lagerfahne wurde bemalt und anschließend aufgehängt. Danach konnten die Kids bei der Multi-Kulti-Aktion unter anderem Lavalampen basteln und ihren eigenen Kressewurm pflanzen. Am Nachmittag folgten die Waldspiele, bei der die Kinder in Gruppen eingeteilt im Wald an verschiedenen Stationen Spiele und Wettkämpfe machen mussten. Den Abend verbrachten dann alle gemeinsam mit Zeltlagerliedern, jede Menge Popcorn und Stockbrot am Lagerfeuer.
An Tag drei machten wir einen Ausflug in die Sinnflut (Schwimmbad) nach Bad Brückenau. Dort konnten sich alle im Wasser mal so richtig austoben. Das Freibadbecken hatte zwar schon geöffnet, konnte aber wegen des kühlen Wetters nicht genutzt werden. Trotzdem hatten die Kids am 1m und 3m-Sprungturm, an der Kletterwand oder in der Tunnelrutsche ihren Spaß und konnten auch im Mineralwasserbecken entspannen. Außerdem brachten die Betreuer Wasserbälle oder Taucherringe für noch mehr Action mit. Bis zum frühen Abend blieben wir im Schwimmbad, bevor uns der Hunger wieder zurück zum Zeltplatz führte. Der Tag endete wieder mit Singen am Lagerfeuer.
Der Donnerstag begann mit Chaos auf dem Zeltplatz. Denn beim Chaos-Spiel hatten die Kinder die Aufgabe kleine Zettel mit Zahlen und einem Codewort zu finden. Mit diesem Codewort mussten sie Fragen beantworten, die sie vom Betreuer gestellt bekamen. Am Nachmittag schafften die Kinder beim Fantasy-Spiel die Betreuer von ihren Ticks zu heilen. Dafür besorgten sie dem Zauberer die vier Zutaten Zauberpulver, Vulkanstein, Kräuter und einen goldenen Löffel. Außerdem brauchte die selbsternannte Prinzessin Jessica Sophia I. ihren Stammbaum, um ihr zu zeigen, dass sie doch keine Adelige ist. Beim darauffolgenden Betreuerfußball zogen die Betreuer gegen die Kinder den Kürzeren. Als es schon dunkel wurde, saßen die Kinder wieder am Lagerfeuer – der perfekte Zeitpunkt für den alljährigen Überfall. Die Lagerfahne wurde geklaut, doch lange konnten sich die Diebe nicht vor den Kids verstecken, schon nach kurzer Zeit wurden sie eingefangen.
Die Kinder-Betreuer-Spiele standen am Freitag an. Auch hier konnten die Kids gewinnen, sie setzten sich bei Spielen wie Schätzen, wer lügt?, Familienduell oder Flitschen durch. Nachmittags ging es wieder in den Wald, diesmal zum Geocatching. Mit einem GPS-Gerät verfolgten die Kinder die Spuren im Wald, bis sie wieder mit einem Codewort am Zeltplatz ankamen und dafür einen kleinen Preis erhielten. Beim Bunten Abend stellte jedes Zelt etwas vor, an dem sie die Woche lang geübt haben. Dabei kamen lustige Sketsche und Tanzeinlagen heraus. Nachdem am Samstag alles gepackt und in die Taschen geräumt war, kamen die Eltern zur Abschlussfeier. Dort präsentierten die Kinder nochmal, was sie die Woche über alles erlebt hatten.